Trockenes Wetter und Spaß an der Bewegung bringen zu jeder Jahreszeit viele Menschen dazu, sich auf das Fahrrad zu schwingen. Wichtig dabei ist nicht nur ein straßentaugliches Rad, sondern auch der richtige Diebstahlschutz. Insbesondere hochpreisige Räder mit Elektroantrieb sind bei Kriminellen sehr beliebt. Aber auch alle anderen Fahrräder sind regelmäßig das Ziel von Diebstählen. Schon einfache Mittel können helfen.
Die Polizei gibt folgende Tipps:
- Ein massives Fahrradschloss
Um das Rad möglichst effektiv vor Diebstahl zu schützen, braucht es massive Stahlketten-, Bügel- oder Panzerkabelschlösser mit geprüfter Qualität. Sie sollten groß genug sein, um das Fahrrad an einem festen Gegenstand, wie etwa einem Fahrradständer, anzuschließen. Nur das Vorder- und Hinterrad zu blockieren, reicht als Schutz vor Dieben nicht aus, da die Räder mühelos weggetragen oder verladen werden können. Weitere Infos finden Sie im Flyer „Räder richtig sichern“: https://www.polizei-beratung.de/fileadmin/Medien/025-FB-Raeder-richtig-sichern.pdf
- Fahrrräder individuell kennzeichnen
Um ein wiedergefundenes Fahrrad seinem rechtmäßigen Besitzer oder seiner Besitzerin zuordnen zu können, muss ein Rad zweifelsfrei identifizierbar sein, zum Beispiel mithilfe einer individuellen Rahmennummer oder einer anderen individuellen Kennzeichnung. Eine Rahmennummer ist bei vielen in Deutschland verkauften Fahrrädern bereits eingeschlagen, eingraviert oder anderweitig fest mit dem Rahmen verbunden.
- Fahrraddaten in Fahrradpassapp festhalten
Zudem sollten alle Fahrraddaten, die wichtig für die Identifizierung sind (z. B. die Rahmen- bzw. Codiernummer), in einem Fahrradpass – herkömmlich auf Papier oder auch in der Online-Variante – notiert werden.

